Attraktive Angebote für 🐷Pelletgrills. Wenn man früher das Wort “Pellets” hörte, dachte man eigentlich eher an umweltschonendes Heizen mit Sägewerkabfällen, also nachwachsenden Rohstoffen. In den letzten zehn Jahren ist nun eine weitere Anwendung der kleinen Spanwürmchen hinzugekommen:
Grillen mit Pelletgrills wird immer beliebter – und das trotz des relativ hohen Anschaffungspreises. Sehr einfache Geräte kosten um die 300 Euro, während die “Porsches” unter den Pelletgrills 3000 Euro und mehr kosten können. Auch der Brennstoff, die Pellets (zu Kügelchen gepresste Sägespäne) sind etwas teurer als Grillkohle. Diese werden mit einer Förderschnecke in den Brennraum geleitet und dort verbrannt. Die Förderschnecke wird – ebenso wie die Zündung – elektrisch angetrieben, also braucht der Pelletgrill für den Betrieb auch einen Stromanschluss. Besonders mobil ist man mit solch einem doch relativ schweren Grill allerdings sowieso nicht und zum Mitnehmen für ein unkompliziertes Picknickgrillen auf der grünen Wiese eignen sich einfache Holzkohlegrills dann doch besser.
Die relativ günstigen Heizpellets, die man für ca. 4,50 Euro im 15-KG-Sack für den Kaminofen kaufen kann, sind zum Grillen eher ungeeignet; sie bestehen hauptsächlich aus allen möglichen Holzabfällen, vor allem aus minderwertigem Nadelholz und würden den Geschmack des Grillgutes verderben.
Hier kommen wir zu einem wesentlichen Vorteil des Pelletgrills: Gerade die Geschmacksvarianten, die sich aus der Verwendung von Pellets aus verschiedenen Holzsorten ergeben, machen den Pelletgrill zu mehr als einer Spielerei. Grillpellets gibt es sortenrein und schadstofffrei unter anderem aus Kirsch-, Apfel-, Hickory- Buchen-, Eichen- und Ahornholz. Für ein Kilogramm Apfelholzpellets beispielsweise muss man zwischen zwei und neun Euro anlegen.

Was den Pelletgrill neben den unterschiedlichen Geschmacksvarianten durch die verwendeten Holzsorten aber vor allem interessant für wahre Grillfreaks macht, sind seine vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Durch die große Temperaturbandbreite von in der Regel 70 bis 300 Grad (beim teuersten Gerät sogar bis 500 Grad) gibt es fast nichts, was man mit dem Pelletgrill nicht machen kann – von “normalem” direktem Grillen zum Angrillen von Fleisch und indirektem Grillen über Räuchern und Smoken (besonders hierfür sind natürlich die verschiedenen Aromen interessant) bis zum Backen von Brot, Pizza und sogar Kuchen. Dies ist möglich, weil sich die Temperatur fast punktgenau einstellen und sehr lange halten lässt. Dadurch gelingen problemlos auch größere Fleischstücke, wie Brisket (Rinderbrust) und Pulled Pork aus Schweineschulter oder Schweinenacken, die bei niedrigen Temperaturen langsam und schonend gegart werden sollten.

Ein weiterer großer Vorteil ist der saubere Betrieb der Pelletgrills. Es fällt generell durch die hohen Temperaturen, die erreicht werden, sehr wenig Asche an. Bei einem der teuersten Geräte wird der Grill sogar so heiß, dass die Pyrolyse, das heißt das selbsttätige, so gut wie rückstandsfreie Reinigen durch restlose Verbrennung, ermöglicht wird.

Bei Grillmeisterschaften ist der Pelletgrill der Star unter den Grills, und während andere noch über die Vor- und Nachteile von Gas- gegenüber Holzkohlegrill diskutieren, räumen die Pelletsgrillbesitzer mit ihren raffinierten Zubereitungen die Preise ab.

Letztendlich kann man sagen, dass der Pelletgrill die Vorteile eines Gasgrills (schnelles und unkompliziertes Aufheizen, wenig Dreck) mit denen des traditionellen Holzkohlegrills (Räucheraroma, “Lagerfeuerfeeling”) vereint. Darüber hinaus ersetzt er – zumindest für die meisten Anwendungen – auch noch einen Smoker.

Der einzige Wermutstropfen ist momentan noch der hohe Anschaffungspreis. Bleibt zu hoffen, dass – wie bei den meisten technischen Neuerungen – die wachsende Zahl der Anbieter dafür sorgen wird, dass man auch für qualitativ hochwertige Geräte in absehbarer Zeit nicht mehr ein kleines Vermögen hinblättern muss.

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